Wirtschaftskriminalität

Als Wirtschaftskriminalität werden die nachfolgenden Delikte bezeichnet: Korruption, Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Subventionsbetrug, Prospektbetrug, Unterschlagung, Wirtschaftsspionage, Insolvenzdelikte, Insiderhandel, Falschbilanzierung. Bei Wirtschaftskriminalität handelt es sich um Vermögensdelikte.

Wobei sich kriminelle Handlungen gegen Privatpersonen, einen Staat oder gegen Unternehmen richten können. Beim Bundeskriminalamt werden jährlich über 80.000 Wirtschaftsstraftaten registriert.

Im Gegensatz zum BKA geht die renommierte Beratungsgesellschaft KPMG in ihrer Studie zur Wirtschaftskriminalität davon aus, dass in jedem Jahr in Deutschland knapp 675.000 Wirtschaftskriminalitätsfälle in den Unternehmen begangen und bekannt werden.